„COOL GENUG FÜR EIN HEISSES HOBBY“

 

28.07.18 Feuerwehrstützpunkt Großenlüder – Einige Kinder aus der Gemeinde Großenlüder freuten sich auf den Nachmittag bei der Feuerwehr.

Die Mütter und Väter brachten ihre Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren vertrauensvoll in die Obhut der Freiwilligen Feuerwehr. Bis um 18:00 Uhr und der abschließenden Heimfahrt mit dem Feuerwehrauto waren die Kinder in sicherer Obhut.

Gemeindebrandinspektor Jürgen Reinhardt begrüßte alle Kinder und die Helfer herzlich und bedankte sich für ihr Engagement im Feuerwehrwesen.

Nachdem er den zeitlichen Ablauf den Kindern vorgestellt hatte übernahm Wehrführer Lukas Zein den weiteren Ablauf. Zuerst gab es ein Fragen- und Antwortspiel aus dem Bereich der Brandschutzerziehung, z. B. : –   Warum sind Rauchmelder so wichtig?

  • Wie verhalte ich mich bei einem Brand ?
  • Wie rufe ich die Feuerwehr, damit schnelle Hilfe kommt ?
  • Welche Aufgaben hat die Feuerwehr?

Auf die Frage des Wehrführers, welche Aufgaben denn die Feuerwehr habe, gingen alle Hände nach oben und es gab viele Antworten. Angefangen vom Feuer in der Küche, über Ölalarm und Umweltschutz, Fahrzeugunfälle mit Menschenrettung, bis hin zum Waldbrand und vielem mehr.

Durch seine Begeisterung für die Feuerwehr sprang der Funke schnell auf die Kinder über, die voller Begeisterung bei der Sache waren.                Die Jugendfeuerwehrwarte Jan Hartmann und Max Bettinger stellten die Gruppenstunden und die verschiedenen Aktivitäten der Jugendfeuerwehren mit folgenden MOTTO vor

 112% Aktion bei Spiel, Spaß, Spannung – Retten und Helfen

                                                                     

Im Anschluss konnten die Kinder mit einem Mobiltelefon das absetzen eines Notrufes zur Leitstelle in der Küche bei Max Bettinger üben. Zuerst waren alle etwas zaghaft, nach den ersten erfolgreichen Versuchen wollten es weitere Kinder versuchen. In der Fahrzeughalle zog Markus Jörg die komplette Feuerschutzausrüstung an. Jedes Teil der Ausrüstung wurde von Michael Döll und Max Bettinger erklärt.

Danach wurde von den Feuerwehrkameraden Jan Hartmann und Marcel Rustemeyer die Beladung und Ausrüstung des Löschgruppenfahrzeuges LF 10/6 erklärt. Im Anschluss fuhr der Wehrführer von Müs Sebastian Erb mit dem LF 8 Poly sowie Wehrführer Lukas Zein mit dem LF 10/6 die gesamte Mannschaft an den Löschteich des Industriegebietes. Dort angekommen wurde eine Löschübung mit D-Rohren und C-Rohren aufgebaut. Hier konnte jedes Kind selbst erleben wie weit und mit welcher Kraft das Wasser spritzen kann.

Bei der Rückfahrt kamen die erschöpften „Ferienspiel – Feuerwehrkinder“ überraschend an der Eisdiele vorbei und konnten sich ein Eis zur Erfrischung holen. Frisch gestärkt ging es zum Feuerwehrstützpunkt zurück um im Feuerwehrgarten noch einige Wasserspiele auszuprobieren.

Kurz nach der Ankunft am Feuerwehrstützpunkt landete der „Rettungshubschrauber Christoph  28“ in der Wiese vor dem Feuerwehrhaus um den Notarzt zu einem echten Notfall zu bringen!

Nach einem Foto mit dem Pilot war es Zeit für ein leckeres Grillwürstchen. Feuerwehrvorsitzender Jörg Otterbein übernahm mit Kamerad Marcel Rustemeyer die Verpflegungsstation Grillhütte im Feuerwehrgarten.

Als alle hungrigen Kinder satt waren, wurde die Kindern gefragt was ihnen am besten gefallen hatte. Die einhellige Meinung: „Eigentlich alles“. Und so konnten die Kinder und die Betreuer mit diesem Tag zufrieden sein.

Zum Abschluss an diesen erlebnisreichen Nachmittag bei der Feuerwehr überreichte Wehrführer Lukas Zein jedem Kind einen Schnuppergutschein für vier Gruppenstunden bei der örtlichen Jugendfeuerwehr.

Ein Highlight wurde bis zum Schluss aufgehoben.

Die Heimfahrt mit den Feuerwehrfahrzeugen, denn jedes Kind wurde bis zur Haustür nach Hause gefahren.